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Second-Hand und Kunst

Unser Konsumverhalten ändert sich, nachhaltiger Konsum steht vermehrt auf der Tagesordnung, auch Second-Hand-Kleidung hat längst das Image muffiger Gebrauchtwaren abgelegt. Mit der Frage, wie Konsum die Konstruktion unserer Identität beeinflusst, befasst sich auch die bildende Künstlerin Billi Thanner.
In ihrer Werkschau "Der Faden zieht sich durch" hat Thanner mit Second-Hand-Textilien von .A.S.A. Dress das Werk "Erschlagen von der Konsumgesellschaft - R.I.P." gestaltet. Mit dem im Juni 2016 präsentierten Werk weist die Künstlerin auf die Thematik des Ressourcenverbrauchs unserer Gesellschaft kritisch hin.
Immerhin wird für die weltweite Jeansproduktion jährlich eine Süßwassermenge von 25 Mrd. m³ verbraucht. Dies entspricht 30 mal der Wassermenge des Wörthersees und das Jahr für Jahr.